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Beitragsarchiv für die Kategorie ‘Bastelecke’

Bastelecke: Osterkarte #3

26 Mrz 2016

Es sind Osterferien – das merkt man morgens auf dem Weg zur Arbeit.
Ostern steht vor der Tür – das merkt man an der ganzen Deko und den Osterartikeln im Supermarkt.

Und trotdem kommt eine Osterkarte in diesem Jahr zu spät…
Erst am „Ostersamstag“ morgens (nach Leerung des örtlichen Briefkastens…) traf mich der Erinnerungsblitz und ich zauberte dennoch noch schnell eine österliche Karte, zu der ich die Inspiratin im Internet gesehen hatte.

Auf Fotopapier habe ich zunächst ein schönes Lamm-Motiv gedruckt.

Anschließend habe ich eine weiße Blankokarte (Din A6 Querformat, Falz links) im inneren bedruckt.
Dazu habe ich einen Spruch in den Schriftarten „Mathlete Bulky Slant“ und „Shorelines Script Bold“ sowie einen persönlichen Gruß in der Schriftart „Follow You Into the World“ rein gedruckt.

It‘s not about the bunny,
it’s about the lamb.

(Übersetzung:
Es geht nicht um den Hasen,
es geht um das Lamm.)

Abschließend habe ich das Lamm-Foto mittig auf die Kartenvorderseite geklebt und das Ganze dann schnell zur Post gebracht. 😉

 
 

Material-Shopping #14: CREATIVA 20156

16 Mrz 2016

Wie schon in den letzen Jahren ging es dieses Jahr wieder für mich zur CREATIVA, Europas größter Messe für kreatives Gestalten.

Als erstes steuerte ich gleich den Stand an, an dem ich im Jahr zuvor meinen Schneideplotter gekauft hatte und erwarb gleich eine zweite Matte in 12″x12″, eine größere Matte in 12″x24″ sowie eine graue Staubschutzhülle für den Plotter.

Natürlich durfte ein Besuch bei den zahlreichen Ständen mit Dekobändern nicht fehlen.
Ich hatte mir zwischenzeitlich von meinem bereits vorhandenen Repertoir an Dekobändern immer ein kleines Stück auf ein paar Zettel geklebt und konnte nun anhand dieser Musterliste nachsehen, welche Farben und breiten mir auf jeden Fall noch fehlten.

Auch im Bereich Dekopapiere, Blanko-Karten, Umschläge und Tonkarton in diversen Farben habe ich zugeschlagen.
Glitzerpapier (eher Folie) habe ich auch noch in ein paar schönen Farben entdeckt.

Schließlich folgten noch neuer Bastelkleber, doppelseitiges Klebeband und Klebe-Klettpunkte – kann man bestimmt mal gebrauchen.

Wie immer ist das finanziell gesetzte Limit schnell erreicht, die Taschen voll und schwer und die Füße schmerzen.
Aber es hat wie immer Spaß gemacht, sich an den zahlreichen Ständen umzusehen, Neues zu entdecken und Ideen mit nach Hause zu nehmen.

Die Einkaufsliste für die CREATIVA 2017 ist schon begonnen…

 
 

Bastelecke: Geschenkverpackung #16 („Nichts“)

24 Dez 2015

Was schenkt man jemandem, der sich „Nichts“ wünscht?

Genau: nichts!

Aus dunkelgrünem Tonkarton habe ich eine ovale Faltschachtel (mit konkaven seitlichen Öffnungen) mit dem Plotter geschnitten und diese an der langen Kante zusammengeklebt.

Aus Motivpapier (grüne Sterne auf weißem Grund) habe ich dann mit dem Plotter die Worte „NICHTS“ (Schriftart weiß ich nicht mehr…) geschnitten und das ganze so ausgeschnitten, dass es perfekt auf die Oberseite der ovalen Schachtel passt – inklusive der konkaven Einkerbungen an den seitlichen Öffnungen.

Fertig ist das Geschenk „Nichts“. 😉

Letztlich hat sich in der Schachtel dann aber doch noch ein Schlüsselanhänger mit Einkaufschip vom Lieblings-Fußballverein versteckt…

 
 

Bastelecke: Geschenkverpackung #15 (für Transport)

24 Dez 2015

Das Geschenk für meine Arbeitskollegin – einem Deko-Buchstaben, einer kleinen Schneekugel und einem Nikolaus-Umschlag –  musste ich sichtschutzgeeignet einpacken, da das Geschenk bereits einige Tage vor Weihnachten ausgehändigt wurde und erst an Weihnachten geöffnet werden durfte.

Zunächst habe ich ein Stück Karton in Geschenkpapier mit Sternenmotiv eingepackt (der Karton war nicht mehr so schön…) und den Buchstaben mit Tesafilm mittig drauf fixiert. Anschließend habe ich Klarsichtfolie zerknüllt und als „Umfall-Schutz“ drumherum drappiert.

Schließlich habe ich noch die Schneekugel und den Umschlag zwischen die geknüllte Klarsichtfolie gesetzt (Schneekugel ebenfalls mit Tesa fixiert) und das Ganze dann wie schon die anderen Deko-Buchstaben zuvor in Klarsichtfolie eingepackt.

Für dieses eigentliche Geschenk habe ich dann eine geeignete Hülle gesucht und in einer Papier-Tüte von einem Bekleidungsgeschäft die Lösung gefunden.
Damit die Tüte optisch zumindest ein wenig nach Geschenkverpackung aussieht, habe ich das rote Logo mit roter Farbe übermalt und mit weißer Farbe Sterne sowie die Texte „Happy 2016“ und „Merry X-mas“ aufgemalt.

Nachdem ich das eigentliche Gschenk vorsichtig in die Tüte gestellt habe, habe ich diese oben zugeklebt, sodass bis zum Öffnen kein Einblick möglich war.

 
 

Bastelecke: Geschenkverpackung #14 (für Flaschen/Nikolaus)

24 Dez 2015

Zwei Familienmitglieder bekamen keine Deko-Buchstaben, sondern neben dem Nikolaus-Umschlag eine Flasche Apfel-Whisky.
Um die beiden Umschläge auseinander halten zu können, habe ich noch aus silbernem Glitzer-Tonkarton die Anfangsbuchstaben beider Namen geschnitten und in die Gürtelschnalle von der Umschlag-Banderole geklebt.

Damit die Flaschen jedoch einfallslos überreicht werden und diese auch noch „versteckt“ aufbewahrt werden können, habe ich spontan eine eigene Flaschenverpackung erstellt.

Zunächst habe ich Maß an den Flaschen genommen und eine genaue Skizze erstellt.
Diese habe ich dann im Silhouette Studio (der Plotter-Software) in eine Schnittdatei übertragen.
Dabei muss man genau drauf achten, an welchen Stellen geschnitten oder nur gefalzt werden muss.
Da die Flasche natürlich nach oben hin schräg zuläuft, habe ich mich an der vom Hersteller angebrachten Papp-Banderole gehalten und eine Abschrägung eingearbeitet.

Anschließend habe ich die Außenhülle aus rotem Tonkarton geschnitten. Aus Platzgründen (die Schneidematte ist nur 30,5 x 30,5 cm groß) habe ich jede Außenhülle in zwei Teilen geschnitten.

Leider habe ich mir dabei auch meine Schneidematte vom Plotter etwas zerschnitten – das passiert, wenn das Messer vom Plotter direkt auf der Matte schneidet, weil dort kein Papier mehr ist… Zum Glück war es nicht tief genug, sodass ich die Matte noch weiter verwenden kann.

Die beiden Teile der Außenhülle habe ich dann zu einem Quadrat an den dafür vorgesehenen Klebeflächen zusammen geklebt.
Nach oben hin war noch genug Platz für den Flaschendeckel und unten war kein Boden vorgesehen, damit man die Außenhülle einfach über die Flasche stülpen kann.
Damit sich der obere Rand nicht versehentlich wieder öffnet, habe ich diesen mit einem dünnen, weißen Dekoband umwickelt und festgeklebt.

In die Mitte der horizontal verlaufenden Seitenflächen habe ich einen aus schwarzem Tonpapier geschnittenen „Gürtel“ geklebt und wie schon bei den Nikolaus-Umschlägen mit silberner Glitter-Glue eine Gürtelschnalle (Quadrat mit drei Punkten im inneren) aufgemalt und trocknen lassen.

Abschließend habe ich aus weißem und hautfarbenem Tonkarton ein Nikolaus-Gesicht geschnitten. Das Muster dazu hatte ich aus einem alten Bastelbuch meiner Mutter.
Dabei habe ich hinter dem Bart-Haare-Rahmen das hautfarbene Papier als Gesicht geklebt, den Schnäuzer oben drauf und dann noch rote Strasssteine als Nasen sowie Wackelaugen aufgeklebt.
Das gesamte Gesicht habe ich dann auf die abgeschrägte Flaschenhalsseite (Vorderseite mit der Gürtelschnalle) geklebt.

Abschließend habe ich dann noch eine Filz-Nikolaus-Mütze oben drauf gesetzt.

 
 

Bastelecke: Geschenkverpackung #13 (für Buchstaben)

24 Dez 2015

Die Deko-Buchstaben für meine Familie (2 Stück je Paar) sollten natürlich auch dekorativ verpackt werden.

Zunächst habe ich ein rechteckiges Stück Karton (mit weißer Oberfläche) genommen und die Buchstaben von unten mit Tesafilm grob fixiert und aufgesetzt.

Die freie Fläche um die Buchstaben herum habe ich dann mit geknüllter Klarsichtfolie ausgefüllt, sozusagen als „Umfall-Schutz“.

Schließlich habe ich noch den Nikolaus-Umschlag drappiert und alles mit Klarsichtfolie in Tütenform eingepackt (seitlich zusammen kleben).

Das Ganze habe ich dann mit rotem und schwarzem Geschenkband zugeknotet.

 
 

Bastelecke: Deko-Buchstaben #1 (Nikolaus)

24 Dez 2015

In unserer Familie schenken wir uns schon seit Jahren nur noch Kleinigkeiten.
Ich frage mich jedes Mal, warum meine Kleinigkeiten nur immer so viel Arbeit bereiten…
Die Idee stammte von Pinterest, wo ich einen kleinen Baumanhnger in Nikolausoptik gesehen hatte. Ich habe das ganze spontan auf etwas größere Pappmaché-Buchstaben umgemüntzt und realisiert.

Für die Deko-Buchstaben in Nikolaus-Optik (eher Weihnachtsmann-Optik…) benötigt man neben dem Pappmaché-Buchstaben selbst noch rote, weiße und schwarze Acrylfarbe, außerdem einen weißen Pluster-Pen (die aufgetragene Farbe plustert sich beim Erhitzen auf) sowie Deko-Elemente (in meinem Fall kleine Filz-Weihnachtsmützen, kleine Christbaumkugeln und Kunststoff-Tannenzweige.

Zunächst habe ich alle Buchstaben (es waren insgesamt 9) rot angemalt.
Nach dem Trocknen habe ich den Boden und ein Stück am unteren Rand (in Wellenform als Schnee) in weiß angemalt.

In die horizontale Mitte habe ich dann rundherum einen schwarzen Streifen aufgemalt, welcher als „Gürtel“ dienen sollte.

Nach dem Trocknen habe ich dann mit dem Pluster-Pen einzelne Tropfen auf die weißen Außenflächen (ohne Boden) aufgetragen. Das ist ganz schön anstrengend für die Finger und ich habe auch knapp 2,5 Stifte verbraucht…
Nach Anleitung habe ich dann den ersten Buchstaben testweise im Backofen „aufplustern“ lassen, war mit dem Ergebnis jedoch nicht zufrieden, zumal ich Angst hatte, dass der Buchstabe anfängt zu kokeln…

Also hat mir mein Mann spontan einen Bastel-Heißluftföhn gekauft, mit dem ich gezielt und ohne Kokeln alle mit Pluster-Farbe versehenen Flächen plustern konnte.
Dabei wird die Pluster-Farbe fest und dehnt sich etwas aus.
Ein schöner „Schnee-Effekt“ entsteht.

Dann habe ich die Deko-Elemente (Christbaumkugel und Tannenzweige) mit der Heißklebepistole im unteren Bereich innen und/oder außen am Buchstaben fixiert.
Beim Buchstaben A und T habe ich die Kugel mit einem silbernen Dekoband festgebunden.

Mit silberner Glitter-Glue habe ich dann auf die Vorderseite des schwarzen Gürtels eine Gürtelschnalle aufgemalt (Quadrat mit drei Punkten im inneren) und dieses über Nacht trocknen lassen.

Abschließend habe ich dann noch die Filzmützen oben an eine Außenkante der Buchstaben mit der Heißklebepistole festgeklebt.

Durch die einzelnen Schritte inklusive Trocknungszeit habe ich mehrere Tage an der Fertigstellung gesessen.

 
 

Bastelecke: Weihnachtskarte #17 (Nikolaus)

24 Dez 2015

Für meine Familie und  eine liebe Arbeitskollegin hatte ich mir ein Geschenk in Weihnachtsmann-Optik ausgesucht. Dazu fehlte noch eine passende Karte.

Im Internet fand ich die Idee eines roten Briefumschlags in Weihnachtsmann-Optik (Nikolaus-Optik ist ja eigentlich falsch…) und habe diese umgesetzt.

Aus rotem Tonkarton habe ich zunächst mit dem Schneideplotter einen Umschlag geschnitten (inkl. Falzlinien).

Aus silbernem Glitzertonkarton habe ich dann eine silberne Gürtelschnalle geschnitten. Dazu habe ich einen Schmuckrahmen mit zwei Schlitzen versehen.

Schließlich habe ich ein Stück schwarzes Tonpapier so breit und lang geschnitten, dass es durch die Schlitze der Gürtelschnalle und einmal komplett um die breite Seite des roten Umschlags passt.
Den schwarzen „Gürtel“ habe ich dann zu einer Banderole zusammengeklebt.

Anschließend habe ich für die Karte meiner Arbeitskollegin auf weißes Papier einen Spruch und persönliche Worte in der Schriftart „Hybi4“ gedruckt:

Weihnachtslied

Vom Himmel bis in die tiefsten Klüfte
Ein milder Stern herniederlacht;
Vom Tannenwalde steigen Düfte
Und hauchen durch die Winterlüfte,
Und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
Das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken,
Mich lieblich heimatlich verlocken
In märchenstiller Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich nieder,
Anbetend, staunend muß ich stehn,
Es sinkt auf meine Augenlider,
Ein goldner Kindertraum hernieder,
Ich fühl’s, ein Wunder ist geschehn.

(Theodor Storm)

Dieses habe ich dann zweifach gefaltet und mit der Rückseite des oberen Drittels mittig in den roten Umschlag geklebt.
Um zusammengefalteten Zustand ist nur ein Nikolauskopf nebst persönlichen Worten zu lesen.

Für meine Familie habe ich auf weißem Papier je ein Rechteck (etwas kleiner als die Umschlaginnenfläche) sowie zwei kleinere Dreiecke (obere und untere Lasche des Umschlags) mit persönlichen Worten und einem Spruch bedruckt. Die Dreiecke habe ich an den Rändern noch mit einer Wellenschere bearbeitet.
Jeder bekam einen anderen Spruch, welche ich hier jetzt nicht alle auflisten werde.
Als Schriftarten habe ich „Julius Thyssen“ und „CoertSchrift Romaans“ verwendet.

Abschließend wurden die Umschlage zusammen gefaltet (erst die Außenseiten, dann unten, dann oben) und mit der Gürtel-Banderole fixiert.

Zum Lesen schiebt man nun einfach die Banderole vom Umschlag und öffnet diesen.

Insgesamt waren es übrigens 7 Umschläge.

 
 

Bastelecke: Weihnachtskarte #16

23 Dez 2015

Liese rieselt… das Bastelfieber.

Bekanntlich suche ich mir meine Ideen immer aus dem Internet und mische dann mehrere Beispiele zu einem neuen Motiv zusammen.

In diesem Jahr wurden es zwei relativ schlichte Karten.

Zunächst habe ich mit der PixScan-Matte die Elemente für beide Karten von meinem Plotter schneiden lassen.
Für diese Karte waren es ein Kreis aus silbernem Glitzertonkarton (ca. 6 cm Durchmesser), ein Kreis aus braunem Tonpapier (ca. 5 cm Durchmesser) sowie ein hellblauer Tannenbaum, bei dem ich das Motiv per Offset mit etwas weißem Rand ausgeschnitten hab.

Dann habe ich die weiße Blankokarte (Din A6 Hochformat, Falz oben) im inneren mit einem Spruch sowie einem persönlichen Text in der Schriftart „Follow You Into the World“ bedruckt:

Die heilige Nacht

Gesegnet sei die heilige Nacht,
die uns das Licht der Welt gebracht!
Wohl unterm lieben Himmelszelt
die Hirten lagen auf dem Feld.
Ein Engel Gottes, licht und klar,
mit seinem Gruß tritt auf sie dar.
Vor Angst sie decken ihr Angesicht,
da spricht der Engel: „Fürcht’t euch nicht!“
„Ich verkünd euch große Freud:
Der Heiland ist geboren heut.“
Da gehn die Hirten hin in Eil,
zu schaun mit Augen das ewig Heil;
zu singen dem süßen Gast Willkomm,
zu bringen ihm ein Lämmlein fromm.
Bald kommen auch gezogen fern
die heilgen drei König‘ mit ihrem Stern.
Sie knieen vor dem Kindlein hold,
schenken ihm Myrrhen, Weihrauch, Gold.
Vom Himmel hoch der Engel Heer
frohlocket: „Gott in der Höh sei Ehr!“

(Eduard Mörike)

Anschließend habe ich ein ca. 9,5 x 13,8 cm großes Stück aus hellblauem Motivpapier geschnitten.
Das Motivpapier habe ich dann mittig auf die Kartenvorderseite geklebt, sodass zu allen Seiten etwa 0,5 cm Rand über bleiben.

Auch dieses Motivpapier stammt aus dem Altbestand der von Microsoft leider unwiderruflich gelöschten Microsoft Cliparts.
Dass diese Grafiken von Microsoft nicht anderweitig online (z.B. über Bing) zur Verfügung gestellt werden, ist mir bis heute ein Rätsel…

Dann habe ich den silbernen Kreis rechts unten auf das blaue Motivpapier geklebt, da drüber dann mittig den braunen, etwas kleineren Kreis.
Als nächste Schicht folgte dann der blaue Tannenbaum, welchen ich mit Abstandsklebepunkten mittig auf den braunen Kreis geklebt habe.

Auf weißes Tonpapier habe ich dann per Textverarbeitungsprogramm ein „Fähnchen“ erstellt: ca. 3 x 7,5 cm groß, rechts mit einer Einkerbung sowie einem hellblauen dicken Rand (etwas dunkler als der Hintergrund). In die Mitte habe ich den Text „Frohe Weihnachten“ in der Schriftart „Follow You Into the World“ – ebenfalls in hellblau – geschrieben und alles ausgedruckt und ausgeschnitten.
Das Ganze habe ich dann in die obere Hälfte der Karte links bündig zum Rand des Motivpapieres geklebt.

Mehr ist gar nicht zu tun gewesen.

 
 

Bastelecke: Weihnachtskarte #15

23 Dez 2015

Alle Jahre wieder… ist es an der Zeit, Weihnachtskarten zu basteln.

Bekanntlich suche ich mir meine Ideen immer aus dem Internet und mische dann mehrere Beispiele zu einem neuen Motiv zusammen.

Dieses Jahr habe ich zwei relativ schlichte Karten erstellt.

Zunächst habe ich mit der PixScan-Matte die Elemente für beide Karten von meinem Plotter schneiden lassen.
Für diese Karte waren es ein grüner und zwei silberne Sterne aus Glitzertonkarton.

Als nächstes habe ich ein weißes Stück Tonpapier mit dem Text „Frohe Weihnachten“ bedruckt. Den Text habe ich rechts unten platziert, mit etwa 0,5 cm Platz zur unteren Kante.
Das Wort Frohe ist die Schriftart „Anjelika Rose“ und das Wort Weihnachten die Schriftart „Tagettes“.
Das weiße Tonpapier habe ich wieder 1 cm schmaler und flacher als die Karte geschnitten, sodass später rundherum 0,5 cm zu jeder Seite von der Karte sichtbar sein werden. Das ganze müsste das Format 9,5 x 13,8 cm haben.

Auf dieses Tonpapier habe ich dann ein rotes Motivpapier (ca. 8,5 x 8,5 cm) aufgeklebt, sodass nach oben, links und rechts jeweils 0,5 cm vom weißen Tonkarton als Rand verbleiben und der Schriftzug unten gut zu lesen ist.

Das rote Motivpapier stammt übrigens noch aus dem Bestand der ehemaligen Microsoft Clipart-Galerie – bis heute ärgere ich mich, dass ich nicht schnell genug war und vor der Abschaltung der Website alle möglichen Grafiken und Hintergrunde (die teilweise ideal als Designpapier waren) gespeichert habe.
Bis heute scheinen diese Dateien unwiderruflich gelöscht, zumindest sind sie nirgends im Internet auffindbar. Auch nicht über die Bing-Suche, die Microsoft als gute Alternative anpreist… Ein großer Verlust an guten Grafiken.

Aus einer rot-weiß-gestreiften Papierkordel habe ich dann vier gleichlange Stücke geschnitten und nicht ganz waagerecht und etwas überkreuzend über das rote Motivpapier gelegt und auf der Rückseite des weißen Tonpapiers fixiert.

Die Sterne habe ich dann mit Abstandsklebepunkten versehen und waagerecht über die Kordeln geklebt, immer in die Zwischenräume.

Schließlich habe ich dann noch eine beige Blankokarte (Din A6 Hochformat, Falz links) im inneren mit einem Spruch sowie persönlichen Worten in der Schriftart „Set Fire to the Rain“ bedruckt:

Nur mit dem Herzen

Den wundersamen Weihnachtsstern,
dort am Dezemberhimmel,
den sah ich schon als Kind so gern
im Sternenmeergewimmel.
Er zieht in jeder Weihnachtsnacht
um unsre Mutter Erde
und grüßt mit würdevoller Pracht
die große Menschenherde.
Er ist der Stern am Himmelszelt,
der von dem Feste kündet,
bevor die weihnachtliche Welt
ins neue Jahr dann mündet.
So mancher Mensch erblickt ihn nicht,
wenn er vorüberzieht,
weil man sein wundersames Licht
nur mit dem Herzen sieht.

(Alfons Pillach)