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Beitragsarchiv für die Kategorie ‘Fonts’

Bastelecke: Osterkarte #3

26 Mrz 2016

Es sind Osterferien – das merkt man morgens auf dem Weg zur Arbeit.
Ostern steht vor der Tür – das merkt man an der ganzen Deko und den Osterartikeln im Supermarkt.

Und trotdem kommt eine Osterkarte in diesem Jahr zu spät…
Erst am „Ostersamstag“ morgens (nach Leerung des örtlichen Briefkastens…) traf mich der Erinnerungsblitz und ich zauberte dennoch noch schnell eine österliche Karte, zu der ich die Inspiratin im Internet gesehen hatte.

Auf Fotopapier habe ich zunächst ein schönes Lamm-Motiv gedruckt.

Anschließend habe ich eine weiße Blankokarte (Din A6 Querformat, Falz links) im inneren bedruckt.
Dazu habe ich einen Spruch in den Schriftarten „Mathlete Bulky Slant“ und „Shorelines Script Bold“ sowie einen persönlichen Gruß in der Schriftart „Follow You Into the World“ rein gedruckt.

It‘s not about the bunny,
it’s about the lamb.

(Übersetzung:
Es geht nicht um den Hasen,
es geht um das Lamm.)

Abschließend habe ich das Lamm-Foto mittig auf die Kartenvorderseite geklebt und das Ganze dann schnell zur Post gebracht. 😉

 
 

Bastelecke: Weihnachtskarte #17 (Nikolaus)

24 Dez 2015

Für meine Familie und  eine liebe Arbeitskollegin hatte ich mir ein Geschenk in Weihnachtsmann-Optik ausgesucht. Dazu fehlte noch eine passende Karte.

Im Internet fand ich die Idee eines roten Briefumschlags in Weihnachtsmann-Optik (Nikolaus-Optik ist ja eigentlich falsch…) und habe diese umgesetzt.

Aus rotem Tonkarton habe ich zunächst mit dem Schneideplotter einen Umschlag geschnitten (inkl. Falzlinien).

Aus silbernem Glitzertonkarton habe ich dann eine silberne Gürtelschnalle geschnitten. Dazu habe ich einen Schmuckrahmen mit zwei Schlitzen versehen.

Schließlich habe ich ein Stück schwarzes Tonpapier so breit und lang geschnitten, dass es durch die Schlitze der Gürtelschnalle und einmal komplett um die breite Seite des roten Umschlags passt.
Den schwarzen „Gürtel“ habe ich dann zu einer Banderole zusammengeklebt.

Anschließend habe ich für die Karte meiner Arbeitskollegin auf weißes Papier einen Spruch und persönliche Worte in der Schriftart „Hybi4“ gedruckt:

Weihnachtslied

Vom Himmel bis in die tiefsten Klüfte
Ein milder Stern herniederlacht;
Vom Tannenwalde steigen Düfte
Und hauchen durch die Winterlüfte,
Und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
Das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken,
Mich lieblich heimatlich verlocken
In märchenstiller Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich nieder,
Anbetend, staunend muß ich stehn,
Es sinkt auf meine Augenlider,
Ein goldner Kindertraum hernieder,
Ich fühl’s, ein Wunder ist geschehn.

(Theodor Storm)

Dieses habe ich dann zweifach gefaltet und mit der Rückseite des oberen Drittels mittig in den roten Umschlag geklebt.
Um zusammengefalteten Zustand ist nur ein Nikolauskopf nebst persönlichen Worten zu lesen.

Für meine Familie habe ich auf weißem Papier je ein Rechteck (etwas kleiner als die Umschlaginnenfläche) sowie zwei kleinere Dreiecke (obere und untere Lasche des Umschlags) mit persönlichen Worten und einem Spruch bedruckt. Die Dreiecke habe ich an den Rändern noch mit einer Wellenschere bearbeitet.
Jeder bekam einen anderen Spruch, welche ich hier jetzt nicht alle auflisten werde.
Als Schriftarten habe ich „Julius Thyssen“ und „CoertSchrift Romaans“ verwendet.

Abschließend wurden die Umschlage zusammen gefaltet (erst die Außenseiten, dann unten, dann oben) und mit der Gürtel-Banderole fixiert.

Zum Lesen schiebt man nun einfach die Banderole vom Umschlag und öffnet diesen.

Insgesamt waren es übrigens 7 Umschläge.

 
 

Bastelecke: Weihnachtskarte #16

23 Dez 2015

Liese rieselt… das Bastelfieber.

Bekanntlich suche ich mir meine Ideen immer aus dem Internet und mische dann mehrere Beispiele zu einem neuen Motiv zusammen.

In diesem Jahr wurden es zwei relativ schlichte Karten.

Zunächst habe ich mit der PixScan-Matte die Elemente für beide Karten von meinem Plotter schneiden lassen.
Für diese Karte waren es ein Kreis aus silbernem Glitzertonkarton (ca. 6 cm Durchmesser), ein Kreis aus braunem Tonpapier (ca. 5 cm Durchmesser) sowie ein hellblauer Tannenbaum, bei dem ich das Motiv per Offset mit etwas weißem Rand ausgeschnitten hab.

Dann habe ich die weiße Blankokarte (Din A6 Hochformat, Falz oben) im inneren mit einem Spruch sowie einem persönlichen Text in der Schriftart „Follow You Into the World“ bedruckt:

Die heilige Nacht

Gesegnet sei die heilige Nacht,
die uns das Licht der Welt gebracht!
Wohl unterm lieben Himmelszelt
die Hirten lagen auf dem Feld.
Ein Engel Gottes, licht und klar,
mit seinem Gruß tritt auf sie dar.
Vor Angst sie decken ihr Angesicht,
da spricht der Engel: „Fürcht’t euch nicht!“
„Ich verkünd euch große Freud:
Der Heiland ist geboren heut.“
Da gehn die Hirten hin in Eil,
zu schaun mit Augen das ewig Heil;
zu singen dem süßen Gast Willkomm,
zu bringen ihm ein Lämmlein fromm.
Bald kommen auch gezogen fern
die heilgen drei König‘ mit ihrem Stern.
Sie knieen vor dem Kindlein hold,
schenken ihm Myrrhen, Weihrauch, Gold.
Vom Himmel hoch der Engel Heer
frohlocket: „Gott in der Höh sei Ehr!“

(Eduard Mörike)

Anschließend habe ich ein ca. 9,5 x 13,8 cm großes Stück aus hellblauem Motivpapier geschnitten.
Das Motivpapier habe ich dann mittig auf die Kartenvorderseite geklebt, sodass zu allen Seiten etwa 0,5 cm Rand über bleiben.

Auch dieses Motivpapier stammt aus dem Altbestand der von Microsoft leider unwiderruflich gelöschten Microsoft Cliparts.
Dass diese Grafiken von Microsoft nicht anderweitig online (z.B. über Bing) zur Verfügung gestellt werden, ist mir bis heute ein Rätsel…

Dann habe ich den silbernen Kreis rechts unten auf das blaue Motivpapier geklebt, da drüber dann mittig den braunen, etwas kleineren Kreis.
Als nächste Schicht folgte dann der blaue Tannenbaum, welchen ich mit Abstandsklebepunkten mittig auf den braunen Kreis geklebt habe.

Auf weißes Tonpapier habe ich dann per Textverarbeitungsprogramm ein „Fähnchen“ erstellt: ca. 3 x 7,5 cm groß, rechts mit einer Einkerbung sowie einem hellblauen dicken Rand (etwas dunkler als der Hintergrund). In die Mitte habe ich den Text „Frohe Weihnachten“ in der Schriftart „Follow You Into the World“ – ebenfalls in hellblau – geschrieben und alles ausgedruckt und ausgeschnitten.
Das Ganze habe ich dann in die obere Hälfte der Karte links bündig zum Rand des Motivpapieres geklebt.

Mehr ist gar nicht zu tun gewesen.

 
 

Bastelecke: Weihnachtskarte #15

23 Dez 2015

Alle Jahre wieder… ist es an der Zeit, Weihnachtskarten zu basteln.

Bekanntlich suche ich mir meine Ideen immer aus dem Internet und mische dann mehrere Beispiele zu einem neuen Motiv zusammen.

Dieses Jahr habe ich zwei relativ schlichte Karten erstellt.

Zunächst habe ich mit der PixScan-Matte die Elemente für beide Karten von meinem Plotter schneiden lassen.
Für diese Karte waren es ein grüner und zwei silberne Sterne aus Glitzertonkarton.

Als nächstes habe ich ein weißes Stück Tonpapier mit dem Text „Frohe Weihnachten“ bedruckt. Den Text habe ich rechts unten platziert, mit etwa 0,5 cm Platz zur unteren Kante.
Das Wort Frohe ist die Schriftart „Anjelika Rose“ und das Wort Weihnachten die Schriftart „Tagettes“.
Das weiße Tonpapier habe ich wieder 1 cm schmaler und flacher als die Karte geschnitten, sodass später rundherum 0,5 cm zu jeder Seite von der Karte sichtbar sein werden. Das ganze müsste das Format 9,5 x 13,8 cm haben.

Auf dieses Tonpapier habe ich dann ein rotes Motivpapier (ca. 8,5 x 8,5 cm) aufgeklebt, sodass nach oben, links und rechts jeweils 0,5 cm vom weißen Tonkarton als Rand verbleiben und der Schriftzug unten gut zu lesen ist.

Das rote Motivpapier stammt übrigens noch aus dem Bestand der ehemaligen Microsoft Clipart-Galerie – bis heute ärgere ich mich, dass ich nicht schnell genug war und vor der Abschaltung der Website alle möglichen Grafiken und Hintergrunde (die teilweise ideal als Designpapier waren) gespeichert habe.
Bis heute scheinen diese Dateien unwiderruflich gelöscht, zumindest sind sie nirgends im Internet auffindbar. Auch nicht über die Bing-Suche, die Microsoft als gute Alternative anpreist… Ein großer Verlust an guten Grafiken.

Aus einer rot-weiß-gestreiften Papierkordel habe ich dann vier gleichlange Stücke geschnitten und nicht ganz waagerecht und etwas überkreuzend über das rote Motivpapier gelegt und auf der Rückseite des weißen Tonpapiers fixiert.

Die Sterne habe ich dann mit Abstandsklebepunkten versehen und waagerecht über die Kordeln geklebt, immer in die Zwischenräume.

Schließlich habe ich dann noch eine beige Blankokarte (Din A6 Hochformat, Falz links) im inneren mit einem Spruch sowie persönlichen Worten in der Schriftart „Set Fire to the Rain“ bedruckt:

Nur mit dem Herzen

Den wundersamen Weihnachtsstern,
dort am Dezemberhimmel,
den sah ich schon als Kind so gern
im Sternenmeergewimmel.
Er zieht in jeder Weihnachtsnacht
um unsre Mutter Erde
und grüßt mit würdevoller Pracht
die große Menschenherde.
Er ist der Stern am Himmelszelt,
der von dem Feste kündet,
bevor die weihnachtliche Welt
ins neue Jahr dann mündet.
So mancher Mensch erblickt ihn nicht,
wenn er vorüberzieht,
weil man sein wundersames Licht
nur mit dem Herzen sieht.

(Alfons Pillach)

 
 

Bastelecke: Geburtstagskarte #35 (zum 60. / Norderney)

08 Jun 2015

Scheinbar kommen meine Karten gut an, denn schon wieder hatte ich einen Auftrag für eine Karte. Dieses Mal aus meiner Familie für den 60. Geburtstag einer Bekannten.
Da das Geburtstagskind totaler Norderney-Fan ist, habe ich mir ein paar maritime Ideen angesehen und auch hier wieder aus mehreren Fotos eine Skizze erstellt.

Grundlage sollte eine weiße Karte im Hochformat DinA6 mit der Falz oben sein.

Mit meiner Cameo und der PixScan-Matte habe ich dann noch diverse Elemente ausgeschnitten: aus rotem Tonkarton die Umrisse der Insel Norderney; aus weißem Tonkarton ein Label mit dem Aufdruck „Herzlichen Glückwunsch“ in der Schriftart „YummyCupcakes“ in rot sowie ebenfalls aus weißem Tonkarton die Zahlen 6 und 0 aus der Schriftart „Anatomie 2“.
Auf weißes Papier hatte ich dann noch eine alt aussehende Grafik vom Norderneyer Leuchtturm ausgedruckt und ausgeschnitten.

Das Textlabel habe ich mit einer Lochzange an den beiden Außenseiten mit kleinen Löchern versehen. Dann habe ich drei rot-weiß gestreifte Wollbänder durch die Löcher gezogen, sodass die Bänder hinter dem Label her führen und jeweils vorne wieder raus kommen.
Das Label habe ich dann mithilfe von Abstandsklebepunkten unten auf ein blau-weiß-gestreifte Motivpapier geklebt. Die Bänder-Enden habe ich auf der rückseite fixiert. Das Motivpapier habe ich dann mittig auf die Kartenvorderseite geklebt.
Zuvor hatte ich – wie immer, das Motivpapier 1 cm kleiner als die Karte zugeschnitten, sodass zu allen Seiten noch 0,5 cm Rand zur Karte übrig blieb.

Anschließend habe ich die Zahlen 6 und 0 an mehreren Stellen mit der rot-weiß-gestreiften Wollkordel umwickelt, sodass es z.B. bei der 0 wie ein Rettungsring aussieht. Zu spät habe ich gestgestellt, dass ich die „Haltekordeln“ an der Außenseite des „Ringes“ vergessen hatte…
Die Zahlen habe ich dann ebenfalls mit Abstandsklebepunkten versehen und – nachdem ich das Leuchtturmmotiv leicht schräg auf die Kartenvorderseite geklebt hatte – auf der Karte bzw. teils über dem Leuchtturmmotiv platziert und festgeklebt.

Zum Schluss folge dann noch der Insel-Umriss, welchen ich – wieder mit Abstandsklebepunkten – schräg in die rechte obere Ecke der Kartenvorderseite geklebt habe.

Die Beschriftung des Karteninneren habe ich dann meiner Auftraggeberin uns ihren Vereinskollegen überlassen.

 

 
 

Bastelecke: Geburtstagskarte #34 (Minion)

01 Jun 2015

Eine Geburtstagskarte für einen Minion-Fan?
Einfach.  😉
Diverse Ideen im Internet inspirierten mich dazu, eine Faltkarte (FlipCard) zu erstellen.

Ich hatte schon einmal eine Faltkarte erstellt, damals noch per Hand mit Geodreieck und einem Bastelmesser erstellt.
Dieses Mal entstand auf diesem Weg lediglich meine Skize, die ich für die Karte erstellt hatte.

Die Vorlage für diese FlipCard stammt dieses Mal aus dem Silhouette Design-Store (Online-Shop). Da die Abmessungen zur rechten Seite jedoch nicht passten, habe ich die Datei im Silhouette Studio (Programm) noch bearbeitet und erweitert. Danach würde die Karte zwar nicht mehr im format A6 sein, aber da ich die Karte ohne Umschlag verschenken wollte, passte das schon.

Auf weißes Tonpapier habe ich dann aber am PC zunächst einen Kreis mit einem Spruch in der Schriftart „Mathlete Bulky“ gefüllt – nachdem ich ihn mir vorher selber ausgedacht habe:

Happy Bananaaaaa!!!
Ehm… Birthday!!!

Passend dazu habe ich über den Text noch eine Banane mit Geburtstagskerze gesetzt.
Den Textkreis habe ich vorsichtshalber 2x ausgedruckt, falls ein Ausdruck nicht so gut wird.

Die FlipCard habe ich dann auf gelben Tonkarton geplottet.
Mit dem gleichen Plotauftrag habe ich gleichzeitig ein paar Elemente aus schwarzen Tonkarton geschnitten: die Haare und den Mund.
Dafür habe ich wieder die PixScan-Matte verwendet, da ich so wenig Papierverschnitt habe und die Schnitteinstellungen passgenau auf die Papierteile legen kann.

In einem zweiten Schritt habe ich dann den Text-Kreis sowie weitere Elemente aus grauem, schwarzem, blauen und weißem Tonpapier (Augen und Brille) geschnitten, ebenfalls wieder unter Zuhilfenahme der PixScan-Matte.

Nachdemb alle Einzelteile geschnitten waren, habe ich mich ans zusammenkleben gemacht.
Der Textkreis kommt auf eine Seite des kreisrunden Teilausschnitts in die Mitte.
Auf die andere Seite kommt dann das Auge mit der grauen Brille (ich hatte leider kein Silberpapier…).
Dann wird die Karte an zwei Stellen gefaltet – die linke Seite nach hinten und die rechte Seite nach vorne, sodass eine Zickzack-Faltung entsteht.
Das Brillenband kommt auf die beiden Außenseiten der Karte.
Im ausgkeklappten Zustand sieht man den Textkreis zwischen dem Brillenband, im zusammengeklappten Zustand das Auge dazwischen.
Den Mund habe ich auf so auf die zusammengeklappte Karte geklebt, dass ein Stück rechts „in der Luft schwebt“ bzw. über der Falz liegt und beim Aufklappen der ganze Mund mit geht.
Die Haare habe ich dafür oben auf den rechten Kartenteil geklebt.Mit einem weißen Edding habe ich dann noch ganz zum Schluss einen „Lichtschimmer“ in die schwarze Linse des Auges gesetzt.

Der Minion-Fan hat sich riesig über die Karte gefreuet – ebenso über den selbst entworfenen Spruch. 😉

 
 

Bastelecke: Karte zur Kommunion #2

14 Mai 2015

Die Feier der 1. Heiligen Kommunion stand in unserer Verwandtschaft an und so habe ich mir wieder Ideen aus dem Internet geholt und eine Skizze erstellt.

Als Grundlage habe ich eine fliederfarbene Karte gewählt und in der Schriftart „Fely“ folgenden Spruch ins Karteninnere gedruckt:

Voll ist die Welt von Gottes Segen,
jeden Tag, auf all Deinen Wegen.
Lass ihn ins Herz, dann ist er Dein
und Du musst niemals alleine sein.

Nimm sein Vertrauen,
Du kannst auf ihn bauen.
Gott ist immer für Dich da,
Tag für Tag und Jahr für Jahr.

Auf die linke Hälfte der Kartenvorderseite sollten bunte Fische, auf die rechte Seite ein Rechteck auf Glitzerpapier ein weißes Stück Papier mit dem Aufdruck „Glüchwunsch zur 1. Hl. Kommunion“.
Letztlich passte das grüne Glitzerpapier aber doch nocht wirklich zum Gesamtbild, sodass ich mir am Ende doch noch was anderes überlegt habe.
Aber erstmal der Reihe nach.

Zunächst habe ich Tonkarton in den Farben rosa, lila und flieder auf die Silhouette Schneidematte gesetzt und mit meiner Cameo insgesamt 5 Fische ausgeschnitten.
Wie es der Zufall will, hatte ich bei Nanu Nana Dekoband in passenden Farben bekommen.
Die Fische habe ich dann mithilfe von Abstandsklebepunkten etwas versetzt auf ein Stück hellgrün-weiß gepunktetes Motivpapier geklebt.
Die Dekobänder habe ich dann kreuz und quer, unter und über die Fische gelegt und auf der Rückseite des grünen Papiers fixiert.
Letztlich habe ich dann noch perlmuttfarbene Halbperlen als Augen auf die Fische geklebt.
Das Ganze habe ich dann auf die linke Hälfte der Kartenvorderseite geklebt, jeweils mit dem gleichen Abstand nach unten, oben und zur linken Seite.

Nachdem ich dann die Textvariante mit dem grünen Glitzerpapier betrachtet und für unpassend befunden hatte, habe ich aus dem gepunkteten Papier noch die Buchstaben für den Schriftzug „Zur Kommunion“ geplottet und diese von oben nach unten auf die rechte Hälfte der Kartenvorderseite geklebt.

Die rechte Kartenhälfte wäre noch verbesserungswürdig, aber mangels passendem Materials musste es bei dieser Lösung bleiben.

 
 

Bastelecke: Karte zum Muttertag #7

10 Mai 2015

Für diese Muttertagskarte habe ich mir zunächst ein paar Kartenideen aus dem Internet angesehen und – wie immer – von allem etwas zu einer eigenen Skizze erstellt.

Anschließend habe ich mein Schächtelchen mit Papierresten gegriffen und passende Farben und Größen auf die Silhouette PixScan-Matte gelegt, denn zur Papier-Resteverwertung ist die Matte ebenfalls super.
Nachdem ich das Foto von der Matte im Silhouette-Studio importiert habe, habe ich dort die einzelnen Motive für meine Karte als Schnittmuster eingefügt und alles schließlich mit meiner Cameo ausgeschnitten.

Anschließend ging es auch schon dran, die Einzelteile zuammenzufügen.
Auf roten Tonkarton und weißes Tonpapier habe ich einen geschwungenen Rahmen geplottet. Den weißen, etwas kleineren habe ich dann mittig auf den roten Rahmen geklebt.
Unter anderem aus dunkelrotem Tonkarton sowie rot-weiß gepunktetem Papier habe ich eine Eule geplottet und zusammengesetzt.

Anschließend habe ich das Innere einer weißen Blanko-Karte (Format DinA6, Querformat, Falz links) am Computer gestaltet und bedruckt.

Auf die linke Karteninnenseite habe ich in der Schriftart „She Paints Me Blue“ folgenden Spruch gedruckt:

Gott kann nicht überall sein,
deshalb erschuf er
einen Engel ohne Flügel
und nannte ihn MAMA.

Auf die rechte Karteninnenseite druckte ich dann noch folgender Spruch:

Ein Lächeln und ein liebes Wort,
mehr kann ich dir nicht schenken,
doch will ich immerfort
mit Liebe an dich denken.

Aus dem gepunkteten Papier habe ich dann einen Streifen geschnitten, welcher so breit wie die Karte im Querformat ist.
Mittig habe ich dann über die ganze Breite ein rotgemustertes Dekoband mit doppelseitigem Klebeband fixiert, welches ich zur linksen Seite mit Wellen aufdrappiert habe. Die Enden des Bandes verschwinden natürlich hinter dem Papier auf der Rückseite.

Nachdem ich das Ganze dann auf die Kartenvorderseite (nicht ganz mittig, eher etwas tiefer) geklebt habe, folgen die geplotteten Teile.
Die Eule und den Rahmen habe ich mit Abstandsklebepunkten versehen und dann zunächst den Rahmen mittig über das Dekoband an den rechten Kartenrand (mit etwas Abstand zu diesem) geklebt.
Mittig auf den Rahmen kam dann die Eule.

Abschließend habe ich dann noch drei kleine rote Herzen auf die linke Kartenhälfte oberhalb des gepunkteten Papiers aufgeklebt.

Trotz der 3D-Optik der Karte hat diese die Postreise gut überstanden.

 
 

Bastelecke: Geschenkverpackung #11 (Osterhase)

05 Apr 2015

Im Osternest meiner Nichte sollte sich in diesem Jahr ein kleiner Schlüsselanhänger mit ihrem Namen wiederfinden.
Da der Schlüsselanhänger nur an einem kleinen Pappstück hängt, sollte er noch eine schöne Geschenkverpackung bekommen.

Als Grundlage habe ich ein Hasenmotiv gewählt, welches ursprünglich zu einem Fensterbild gehörte. Die Grafik habe ich im Silhouette-Studio bearbeitet, einen Boden hinzugefügt (inkl. Falz-Schnitt) und das ganze zweifach mit dem Plotter auf lilafarbenem Tonkarton ausgeschnitten.

Nachdem ich die Bodenteile zusammengklet habe, habe ich oben, mittig zwischen den Ohren ein Loch gestanzt, durch welhes später ein Dekoband das ganze zusammenhalten soll.

Aus weißem Tonpapier habe ich dann die Ohren-Innenstücke geplottet und aufgeklebt.
Danach folgen dann noch die Wackelaugen.

Aus Watte habe ich dann ein Stück als Puschel für das Hasen-Hinterteil gezupft und mit Bastelkleber fixiert. Hier muss man eventuell etwas länger festhalten, bis alles wirklich fest ist.

Nachdem ich noch mit einem lilanen Knopf und einem lilanen Glitterstift Nase und Mundpartie aufgetragen hab, habe ich den Schlüsselanhänger neben den Hasen gelegt, da das Pappstück, an dem der Schlüsselanhänger fixiert ist, länger als die Hasenform ist. Ich hab dann einfach den unteren Teil des Pappstücks etwas umgeknickt, sodass das ganze doch noch in die Hasenverpackung passte.

Am Computer hatte ich dann noch den Schriftzug „Frohe Ostern“ in der Schriftart „Holiday Home“ erstellt und mit einem geschwungenen Rahmen in verschiedenen Farben ausgedruckt.
Die Ausdrucke habe ich dann mittels der PixScan-Matte ausgeschnitten.
Dabei wird der Ausdruck auf die leicht klebende PixScan-Matte gelegt und fixiert. Von der ganzen Matte wird dann ein Foto gemacht, welches im Silhouette-Studio importiert wird. Das Programm erkennt die Grafik und man kann die Schnittmarken setzen. Anschließend schneidet die Cameo den Ausdruck an den gewünschten Stellen aus.

Den Textausschnitt habe ich dann leicht schräg über den Hasenbauch geklebt und an den beiden Außenseiten mit zwei geblümten Musterklemmen verziert.

Abschließend habe ich dann den Schlüsselanhänger zwischen die beiden Seitenteile gelegt und ein lilanes Dekoband durch das Loch gezogen und alles mit einer Schleife fixiert.

Fertig ist die schlichte Geschenkverpackung zu Ostern für einen Schlüsselanhänger.

 

 
 

Bastelecke: Osterkarte #2

22 Mrz 2015

Meine nächste Karte habe ich ebenfalls mit meiner Cameo erstellt.
Eigentlich ist Lila in der katholischen Kirche ein Symbol der Fastenzeit, dennoch habe ich die Farbe für eine Osterkarte an eine gute, gläubige Freundin gewählt.

Zunächst habe ich eine lilafarbene Blanko-Karte im Format A6 gewählt und diese auf die Schneidematte gelegt und den Plottauftrag gestartet.
Leider hat mich dann ein Anfängerfehler ereilt (falsche Einstellungen) und das Motiv war hinüber…
Ich habe die lilane Karte dann kurzerhand vertikal durchgeschnitten, sodass von der Kartenvorderseite nur noch ein 1-2 cm breiter Streifen übrig blieb.

Aus fliederfarbenem Tonkarton habe ich dann das Hasen-Blumen-Motiv noch einmal – und dieses Mal erfolgreich – geplottet.
Dieses Stück habe ich dann mit der linken Kante unter die schmale Kartenvorderseite geklebt.

Aus lilanem Tonpapier habe ich dann den Schriftzug „Frohe Ostern“ in der Schriftart „CoertSchrift Dik“ geplottet und im Bogen auf die neue fliederfarbene Kartenvorderseite geklebt.
(Dabei hab ich festgestellt, dass mir noch der geeignete Kleber für derart „filigrane“ Elemente fehlt…)

Nicht jede Schriftart eignet sich übrigens zum Plotten, daher dauert die Suche nach einer geeignet Schriftart immer etwas.