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Beitragsarchiv für die Kategorie ‘Fonts’

Bastelecke: Geburtstagskarte #35 (zum 60. / Norderney)

08 Jun 2015

Scheinbar kommen meine Karten gut an, denn schon wieder hatte ich einen Auftrag für eine Karte. Dieses Mal aus meiner Familie für den 60. Geburtstag einer Bekannten.
Da das Geburtstagskind totaler Norderney-Fan ist, habe ich mir ein paar maritime Ideen angesehen und auch hier wieder aus mehreren Fotos eine Skizze erstellt.

Grundlage sollte eine weiße Karte im Hochformat DinA6 mit der Falz oben sein.

Mit meiner Cameo und der PixScan-Matte habe ich dann noch diverse Elemente ausgeschnitten: aus rotem Tonkarton die Umrisse der Insel Norderney; aus weißem Tonkarton ein Label mit dem Aufdruck „Herzlichen Glückwunsch“ in der Schriftart „YummyCupcakes“ in rot sowie ebenfalls aus weißem Tonkarton die Zahlen 6 und 0 aus der Schriftart „Anatomie 2“.
Auf weißes Papier hatte ich dann noch eine alt aussehende Grafik vom Norderneyer Leuchtturm ausgedruckt und ausgeschnitten.

Das Textlabel habe ich mit einer Lochzange an den beiden Außenseiten mit kleinen Löchern versehen. Dann habe ich drei rot-weiß gestreifte Wollbänder durch die Löcher gezogen, sodass die Bänder hinter dem Label her führen und jeweils vorne wieder raus kommen.
Das Label habe ich dann mithilfe von Abstandsklebepunkten unten auf ein blau-weiß-gestreifte Motivpapier geklebt. Die Bänder-Enden habe ich auf der rückseite fixiert. Das Motivpapier habe ich dann mittig auf die Kartenvorderseite geklebt.
Zuvor hatte ich – wie immer, das Motivpapier 1 cm kleiner als die Karte zugeschnitten, sodass zu allen Seiten noch 0,5 cm Rand zur Karte übrig blieb.

Anschließend habe ich die Zahlen 6 und 0 an mehreren Stellen mit der rot-weiß-gestreiften Wollkordel umwickelt, sodass es z.B. bei der 0 wie ein Rettungsring aussieht. Zu spät habe ich gestgestellt, dass ich die „Haltekordeln“ an der Außenseite des „Ringes“ vergessen hatte…
Die Zahlen habe ich dann ebenfalls mit Abstandsklebepunkten versehen und – nachdem ich das Leuchtturmmotiv leicht schräg auf die Kartenvorderseite geklebt hatte – auf der Karte bzw. teils über dem Leuchtturmmotiv platziert und festgeklebt.

Zum Schluss folge dann noch der Insel-Umriss, welchen ich – wieder mit Abstandsklebepunkten – schräg in die rechte obere Ecke der Kartenvorderseite geklebt habe.

Die Beschriftung des Karteninneren habe ich dann meiner Auftraggeberin uns ihren Vereinskollegen überlassen.

 

 
 

Bastelecke: Geburtstagskarte #34 (Minion)

01 Jun 2015

Eine Geburtstagskarte für einen Minion-Fan?
Einfach.  😉
Diverse Ideen im Internet inspirierten mich dazu, eine Faltkarte (FlipCard) zu erstellen.

Ich hatte schon einmal eine Faltkarte erstellt, damals noch per Hand mit Geodreieck und einem Bastelmesser erstellt.
Dieses Mal entstand auf diesem Weg lediglich meine Skize, die ich für die Karte erstellt hatte.

Die Vorlage für diese FlipCard stammt dieses Mal aus dem Silhouette Design-Store (Online-Shop). Da die Abmessungen zur rechten Seite jedoch nicht passten, habe ich die Datei im Silhouette Studio (Programm) noch bearbeitet und erweitert. Danach würde die Karte zwar nicht mehr im format A6 sein, aber da ich die Karte ohne Umschlag verschenken wollte, passte das schon.

Auf weißes Tonpapier habe ich dann aber am PC zunächst einen Kreis mit einem Spruch in der Schriftart „Mathlete Bulky“ gefüllt – nachdem ich ihn mir vorher selber ausgedacht habe:

Happy Bananaaaaa!!!
Ehm… Birthday!!!

Passend dazu habe ich über den Text noch eine Banane mit Geburtstagskerze gesetzt.
Den Textkreis habe ich vorsichtshalber 2x ausgedruckt, falls ein Ausdruck nicht so gut wird.

Die FlipCard habe ich dann auf gelben Tonkarton geplottet.
Mit dem gleichen Plotauftrag habe ich gleichzeitig ein paar Elemente aus schwarzen Tonkarton geschnitten: die Haare und den Mund.
Dafür habe ich wieder die PixScan-Matte verwendet, da ich so wenig Papierverschnitt habe und die Schnitteinstellungen passgenau auf die Papierteile legen kann.

In einem zweiten Schritt habe ich dann den Text-Kreis sowie weitere Elemente aus grauem, schwarzem, blauen und weißem Tonpapier (Augen und Brille) geschnitten, ebenfalls wieder unter Zuhilfenahme der PixScan-Matte.

Nachdemb alle Einzelteile geschnitten waren, habe ich mich ans zusammenkleben gemacht.
Der Textkreis kommt auf eine Seite des kreisrunden Teilausschnitts in die Mitte.
Auf die andere Seite kommt dann das Auge mit der grauen Brille (ich hatte leider kein Silberpapier…).
Dann wird die Karte an zwei Stellen gefaltet – die linke Seite nach hinten und die rechte Seite nach vorne, sodass eine Zickzack-Faltung entsteht.
Das Brillenband kommt auf die beiden Außenseiten der Karte.
Im ausgkeklappten Zustand sieht man den Textkreis zwischen dem Brillenband, im zusammengeklappten Zustand das Auge dazwischen.
Den Mund habe ich auf so auf die zusammengeklappte Karte geklebt, dass ein Stück rechts „in der Luft schwebt“ bzw. über der Falz liegt und beim Aufklappen der ganze Mund mit geht.
Die Haare habe ich dafür oben auf den rechten Kartenteil geklebt.Mit einem weißen Edding habe ich dann noch ganz zum Schluss einen „Lichtschimmer“ in die schwarze Linse des Auges gesetzt.

Der Minion-Fan hat sich riesig über die Karte gefreuet – ebenso über den selbst entworfenen Spruch. 😉

 
 

Bastelecke: Karte zur Kommunion #2

14 Mai 2015

Die Feier der 1. Heiligen Kommunion stand in unserer Verwandtschaft an und so habe ich mir wieder Ideen aus dem Internet geholt und eine Skizze erstellt.

Als Grundlage habe ich eine fliederfarbene Karte gewählt und in der Schriftart „Fely“ folgenden Spruch ins Karteninnere gedruckt:

Voll ist die Welt von Gottes Segen,
jeden Tag, auf all Deinen Wegen.
Lass ihn ins Herz, dann ist er Dein
und Du musst niemals alleine sein.

Nimm sein Vertrauen,
Du kannst auf ihn bauen.
Gott ist immer für Dich da,
Tag für Tag und Jahr für Jahr.

Auf die linke Hälfte der Kartenvorderseite sollten bunte Fische, auf die rechte Seite ein Rechteck auf Glitzerpapier ein weißes Stück Papier mit dem Aufdruck „Glüchwunsch zur 1. Hl. Kommunion“.
Letztlich passte das grüne Glitzerpapier aber doch nocht wirklich zum Gesamtbild, sodass ich mir am Ende doch noch was anderes überlegt habe.
Aber erstmal der Reihe nach.

Zunächst habe ich Tonkarton in den Farben rosa, lila und flieder auf die Silhouette Schneidematte gesetzt und mit meiner Cameo insgesamt 5 Fische ausgeschnitten.
Wie es der Zufall will, hatte ich bei Nanu Nana Dekoband in passenden Farben bekommen.
Die Fische habe ich dann mithilfe von Abstandsklebepunkten etwas versetzt auf ein Stück hellgrün-weiß gepunktetes Motivpapier geklebt.
Die Dekobänder habe ich dann kreuz und quer, unter und über die Fische gelegt und auf der Rückseite des grünen Papiers fixiert.
Letztlich habe ich dann noch perlmuttfarbene Halbperlen als Augen auf die Fische geklebt.
Das Ganze habe ich dann auf die linke Hälfte der Kartenvorderseite geklebt, jeweils mit dem gleichen Abstand nach unten, oben und zur linken Seite.

Nachdem ich dann die Textvariante mit dem grünen Glitzerpapier betrachtet und für unpassend befunden hatte, habe ich aus dem gepunkteten Papier noch die Buchstaben für den Schriftzug „Zur Kommunion“ geplottet und diese von oben nach unten auf die rechte Hälfte der Kartenvorderseite geklebt.

Die rechte Kartenhälfte wäre noch verbesserungswürdig, aber mangels passendem Materials musste es bei dieser Lösung bleiben.

 
 

Bastelecke: Karte zum Muttertag #7

10 Mai 2015

Für diese Muttertagskarte habe ich mir zunächst ein paar Kartenideen aus dem Internet angesehen und – wie immer – von allem etwas zu einer eigenen Skizze erstellt.

Anschließend habe ich mein Schächtelchen mit Papierresten gegriffen und passende Farben und Größen auf die Silhouette PixScan-Matte gelegt, denn zur Papier-Resteverwertung ist die Matte ebenfalls super.
Nachdem ich das Foto von der Matte im Silhouette-Studio importiert habe, habe ich dort die einzelnen Motive für meine Karte als Schnittmuster eingefügt und alles schließlich mit meiner Cameo ausgeschnitten.

Anschließend ging es auch schon dran, die Einzelteile zuammenzufügen.
Auf roten Tonkarton und weißes Tonpapier habe ich einen geschwungenen Rahmen geplottet. Den weißen, etwas kleineren habe ich dann mittig auf den roten Rahmen geklebt.
Unter anderem aus dunkelrotem Tonkarton sowie rot-weiß gepunktetem Papier habe ich eine Eule geplottet und zusammengesetzt.

Anschließend habe ich das Innere einer weißen Blanko-Karte (Format DinA6, Querformat, Falz links) am Computer gestaltet und bedruckt.

Auf die linke Karteninnenseite habe ich in der Schriftart „She Paints Me Blue“ folgenden Spruch gedruckt:

Gott kann nicht überall sein,
deshalb erschuf er
einen Engel ohne Flügel
und nannte ihn MAMA.

Auf die rechte Karteninnenseite druckte ich dann noch folgender Spruch:

Ein Lächeln und ein liebes Wort,
mehr kann ich dir nicht schenken,
doch will ich immerfort
mit Liebe an dich denken.

Aus dem gepunkteten Papier habe ich dann einen Streifen geschnitten, welcher so breit wie die Karte im Querformat ist.
Mittig habe ich dann über die ganze Breite ein rotgemustertes Dekoband mit doppelseitigem Klebeband fixiert, welches ich zur linksen Seite mit Wellen aufdrappiert habe. Die Enden des Bandes verschwinden natürlich hinter dem Papier auf der Rückseite.

Nachdem ich das Ganze dann auf die Kartenvorderseite (nicht ganz mittig, eher etwas tiefer) geklebt habe, folgen die geplotteten Teile.
Die Eule und den Rahmen habe ich mit Abstandsklebepunkten versehen und dann zunächst den Rahmen mittig über das Dekoband an den rechten Kartenrand (mit etwas Abstand zu diesem) geklebt.
Mittig auf den Rahmen kam dann die Eule.

Abschließend habe ich dann noch drei kleine rote Herzen auf die linke Kartenhälfte oberhalb des gepunkteten Papiers aufgeklebt.

Trotz der 3D-Optik der Karte hat diese die Postreise gut überstanden.

 
 

Bastelecke: Geschenkverpackung #11 (Osterhase)

05 Apr 2015

Im Osternest meiner Nichte sollte sich in diesem Jahr ein kleiner Schlüsselanhänger mit ihrem Namen wiederfinden.
Da der Schlüsselanhänger nur an einem kleinen Pappstück hängt, sollte er noch eine schöne Geschenkverpackung bekommen.

Als Grundlage habe ich ein Hasenmotiv gewählt, welches ursprünglich zu einem Fensterbild gehörte. Die Grafik habe ich im Silhouette-Studio bearbeitet, einen Boden hinzugefügt (inkl. Falz-Schnitt) und das ganze zweifach mit dem Plotter auf lilafarbenem Tonkarton ausgeschnitten.

Nachdem ich die Bodenteile zusammengklet habe, habe ich oben, mittig zwischen den Ohren ein Loch gestanzt, durch welhes später ein Dekoband das ganze zusammenhalten soll.

Aus weißem Tonpapier habe ich dann die Ohren-Innenstücke geplottet und aufgeklebt.
Danach folgen dann noch die Wackelaugen.

Aus Watte habe ich dann ein Stück als Puschel für das Hasen-Hinterteil gezupft und mit Bastelkleber fixiert. Hier muss man eventuell etwas länger festhalten, bis alles wirklich fest ist.

Nachdem ich noch mit einem lilanen Knopf und einem lilanen Glitterstift Nase und Mundpartie aufgetragen hab, habe ich den Schlüsselanhänger neben den Hasen gelegt, da das Pappstück, an dem der Schlüsselanhänger fixiert ist, länger als die Hasenform ist. Ich hab dann einfach den unteren Teil des Pappstücks etwas umgeknickt, sodass das ganze doch noch in die Hasenverpackung passte.

Am Computer hatte ich dann noch den Schriftzug „Frohe Ostern“ in der Schriftart „Holiday Home“ erstellt und mit einem geschwungenen Rahmen in verschiedenen Farben ausgedruckt.
Die Ausdrucke habe ich dann mittels der PixScan-Matte ausgeschnitten.
Dabei wird der Ausdruck auf die leicht klebende PixScan-Matte gelegt und fixiert. Von der ganzen Matte wird dann ein Foto gemacht, welches im Silhouette-Studio importiert wird. Das Programm erkennt die Grafik und man kann die Schnittmarken setzen. Anschließend schneidet die Cameo den Ausdruck an den gewünschten Stellen aus.

Den Textausschnitt habe ich dann leicht schräg über den Hasenbauch geklebt und an den beiden Außenseiten mit zwei geblümten Musterklemmen verziert.

Abschließend habe ich dann den Schlüsselanhänger zwischen die beiden Seitenteile gelegt und ein lilanes Dekoband durch das Loch gezogen und alles mit einer Schleife fixiert.

Fertig ist die schlichte Geschenkverpackung zu Ostern für einen Schlüsselanhänger.

 

 
 

Bastelecke: Osterkarte #2

22 Mrz 2015

Meine nächste Karte habe ich ebenfalls mit meiner Cameo erstellt.
Eigentlich ist Lila in der katholischen Kirche ein Symbol der Fastenzeit, dennoch habe ich die Farbe für eine Osterkarte an eine gute, gläubige Freundin gewählt.

Zunächst habe ich eine lilafarbene Blanko-Karte im Format A6 gewählt und diese auf die Schneidematte gelegt und den Plottauftrag gestartet.
Leider hat mich dann ein Anfängerfehler ereilt (falsche Einstellungen) und das Motiv war hinüber…
Ich habe die lilane Karte dann kurzerhand vertikal durchgeschnitten, sodass von der Kartenvorderseite nur noch ein 1-2 cm breiter Streifen übrig blieb.

Aus fliederfarbenem Tonkarton habe ich dann das Hasen-Blumen-Motiv noch einmal – und dieses Mal erfolgreich – geplottet.
Dieses Stück habe ich dann mit der linken Kante unter die schmale Kartenvorderseite geklebt.

Aus lilanem Tonpapier habe ich dann den Schriftzug „Frohe Ostern“ in der Schriftart „CoertSchrift Dik“ geplottet und im Bogen auf die neue fliederfarbene Kartenvorderseite geklebt.
(Dabei hab ich festgestellt, dass mir noch der geeignete Kleber für derart „filigrane“ Elemente fehlt…)

Nicht jede Schriftart eignet sich übrigens zum Plotten, daher dauert die Suche nach einer geeignet Schriftart immer etwas.

 
 

Bastelecke: Grußkarte #2 (i love u)

19 Mrz 2015

Heute habe ich meine Cameo (bei mir ist sie weiblich)  ausgepackt und natürlich gleich ausprobiert.

Da ich heute noch Urlaub habe und mein Mann regulär arbeiten ist, hatte ich genug Zeit, die Cameo zu testen.

Herausgekommen ist dabei eine schlichte Grußkarte für ihn.

Nachdem ich im Silhouette-Studio (so nennt sich das Computerprogramm zur Steuerung des Schneideplotters) das Motiv bearbeitet hatte, habe ich eine orangene Blanko-Karte auf die selbstklebende Schneidematte gelegt und den Schneideauftrag am PC abgeschickt.

Meine Cameo hat dann ein Motiv mit „I ♥ you“ aus der Kartenvorderseite geschnitten. Den Ausschnitt habe ich natürlich an die Seite gelegt – für spätere Projekte.

Ein weißes Stück Papier habe ich dann etwas kleiner als die Karte zugeschnitten und auf die untere Hälfte (ich habe mich für eine Karte im Querformat mit der Falz oben entschieden) mittig aufgeklebt. Zuvor hatte ich dort noch in der Schriftart „KG Ways to Say Goodbye“ ein „xxx, ich liebe dich!“ gedruckt.

Auf ein weiteres weißes Stück Papier habe ich dann folgenden Spruch in der gleichen Schriftart gedruckt:

In deine Augen schauen, dir alles anvertrauen,
jede Freude teilen mit dir, alle Schmerzen überwältigen wir.
In deinen Augen versinken, in deiner Liebe fast ertrinken,
das wünsch ich mir von dir, zusammen – wir!

Anschließend habe ich ein Stück gestreiftes Transparentpapier genommen und auf die Rückseite dieses Papieres geklebt.
Das Ganze habe ich dann ins Karteninnere auf die obere Hälfte der Karteninnenseite geklebt, sodass der „I ♥ you“-Ausschnitt von Innen nicht mehr zu sehen war und man von Außen durch den Ausschnitt das gestreifte Muster sieht.

Zu guter letzt habe ich dann noch die inneren Ausschnitte vom „Y“ und dem „O“ an die richtige Stelle auf dem gestreiften Papier geklebt.

Fertig ist mein erstes Werk.

 
 

Bastelecke: Geburtstagskarte #32 (zum 80.)

15 Mrz 2015

In meiner Stieffamilie stand ein 80. Geburtstag an und da wollte ich es mir nicht nehmen lassen, eine Glückwunschkarte zu gestalten.
Ich wollte eine Karte, welche einerseits dem Alter angemessen aber auch nicht zu altbacken also eher modern gehalten ist.

Zunächst habe ich mir aus meiner zahlreichen Linksammlung im Internet eine passende Idee herausgesucht (bzw. mehrere Ideen kombiniert) und diese als Skizze zu Papier gebracht.

Als Karte habe ich eine weiße A6-große Blanko-Karte im Hochformat mit der Falz oben gewählt und diese im Karteninneren mit einem zuvor am Computer gestalteten Text bedruckt.

Als Spruch auf der linken Karten-Innenseite habe ich in der Schriftart „Amiable“ folgenden Text gewählt:

Nicht die Jahre
in unserem Leben zählen,
sondern das Leben
in unseren Jahren zählt.

(Adlai E. Stevenson)

Unter diesen Spruch habe ich dann noch die Grafik einer verschlungenen „80“ gedruckt.

Auf die rechte Innenseite kamen dann in der gleichen Schriftart folgende Grußworte:

Ein Prosit auf Dein 80. Jahr!
Möge es Dir gehen immer wunderbar!
Dass noch harmonisch die Jahre werden.
Dafür alles Glück für Dich auf Erden.

Alles Gute und Gesundheit zu Deinem neuen Lebensabschnitt wünschen Dir: xxx

Dann habe ich die einzelnen Komponenten für die Karte-Vorderseite zusammengestellt.

Aus einem Block mit Motivkarton (grüner Blätter-Hintergrund mit rosanen, lilanen und hellblauen Tuplen) ein Rechteck geschnitten, welches etwas kleiner als die Vorderseite der Blanko-Karte ist. Dieses habe ich dann mittig auf die Karten-Vorderseite geklebt.

Auf ein rosanes Stück Tonkarton habe ich ein etwas kleineres weißes Stück Tonpapier mittig aufgeklebt, auf welches ich zuvor ein Tortenmotiv auf einem langbeinigen Tisch gedruckt habe. In die Mitte des Tischbeines habe ich noch die Zahl „80“ gesetzt.
Die Torte habe ich dann ganz „oldschool“ mit Buntstiften coloriert.
Anschließend habe ich aus einem Stück rosanem Dekoband (mit weißen „Nähten“ am Rand eine „Schleife“ erstellt und waagerecht über die untere Hälfte des Tortenmotivs geklebt, die Enden des Dekobandes habe ich auf der Rückseite fixiert.
Abschließend habe ich dann das rosane Stück Tonpapier mittig auf den Tulpen-Motivkarton geklebt.

Das Geburtstagskind hat sich sehr über die Karte gefreut.

 
 

Bastelecke: Geburtstagskarte #31

03 Feb 2015

Manchmal gibt es Tage, da hat man so viel um die Ohren, dass man weder auf den Kalender noch auf die Handyerinnerung achtet…
Eine liebe Freundin, zu der ich größtenteils nur auf dem Postwege Kontakt habe, hat Geburtstag und ich habe total vergessen, eine Geburtstagskarte zu erstellen.
Auch wenn die Karte nun zu spät ankommen wird, habe ich doch noch ein frühlinghauftes Motiv gewählt – als pendant zum tristen Februar-Wetter.

Zunächst habe ich ein weißes Stück Tonpapier mit dem Text „Happy Birthday“ und einem Hintergrundmotiv in gelb bedruckt.

Dann habe ich die Ecken mit einem neuen Kanteschneider rund eingeschnitten und das Ganze dann auf eine hellgelbe Blanko-Karte geklebt.

Die Karte hab ich zurvor im Inneren am Computer bedruckt.
Den folgenden Spruch habe ich dann in der Schriftart „KG God Gave Me You“ in orange gedruckt:

Wenn wir aus der Vergangenheit lernen und im Hier und Jetzt leben, dann kann die Zukunft ruhig kommen.

(Monika Minder)

Mit eine orangenen Glitzerstift habe ich dann noch Luftballone über den Spruch gemalt.

Anschließend habe ich 3 weiß-gelbe Papieblumen (die hab ich mal auf der CREATIVA so fertig gekauft) mit Abstandsklebepunkten mittig auf die Kartenvordeseite geklebt.
Ins Blüteninnere habe ich dann jeweils einen gelben Strassstein geklebt.

Fertig ist die nachträgliche Glückwunschkarte.

 
 

Bastelecke: Karte zur Ewigen Profess #1

18 Dez 2014

Eine gute Freundin (meine Trauzeugin) hat sich schon vor einiger Zeit für ein Leben im Kloster entschieden. Nun war es soweit und sie hat ihre Ewige Profess, also das Ewige Gelübde abgelegt.
Zu diesem Anlass habe ich eine Glückwunschkarte erstellt.

Zunächst habe ich per Hand ein Kreuz gezeichnet und dieses dann eingescannt und verkleinert ausgedruckt.
Das Kreuz habe ich dann auf eine cremefarbene Blanko-Karte (Format A6 Quer, Falz links) übertragen, auf die ich zuvor in roter Schrift (Schriftart „KARINE“) folgenden Psalm aufgedruckt habe:

Von allen Seiten umgibst du mich
und hältst deine Hand über mir.

(Psalm 139,5)

Nachdem ich das Kreuz ausgeschnitten habe, habe ich am rechten unteren Rand des Kreuzes sowie am rechten Außenrand der Karte mit einer Ösenstanze leichte „Einkerbungen“ (also Halbkreise) gestanzt und darum dann eine rot-weiß gestreifte Wollkordel gewickelt und mit einer Schleife zugeknotet.

Auf die rechte Seite im Karteninneren habe ich dann ein Stück rotes Tonpapier geklebt, sodass rundherum jeweils ein halber Zentimeter Rand zur Karte übrig geblieben ist.

Dann habe ich ein Stück rotes Seitenpapier auf weißen Tonkarton geklebt und daraus dann ein kleineres Kreuz geschnitten.

Auf das rote Tonpapier habe ich dann mittig ein wieder rundherum 0,5 cm kleineres Stück weißes Tonpapier geklebt, auf dem ich zuvor noch einen persönlichen Spruch gedruckt und Platz für die späteren Unterschriften gelassen habe.

Das kleinere „rote“ Kreuz habe ich dann mit Abstandsklebepunkten so auf das weiße Papier geklebt, dass es beim Schließen der Karte genau mittig in dem auf der Kartenvorderseite ausgeschnitten Kreuz liegt.